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Frauen in IT-Berufen
Study Start,  Trends

Hey FRIDA, wo seid ihr?

Frauen in der digitalen Arbeitswelt, kurz FRIDA, sind noch immer unterrepräsentiert. Woran liegt das und was muss besser werden? Acht IU Professorinnen aus IT und Technik starten im Oktober eine einzigartige Eventserie, die gleichzeitig ihrer Maxime folgt: Yes She Can.

Bildnachweis: ThisIsEngineering by unsplash

Die Mission: Wir wollen junge Frauen so früh wie möglich für technische und digitale Themen begeistern, ihnen erste wichtige Einblicke geben, Ängste und Vorbehalte abbauen und sie vor allem sichtbar machen, in einer Welt, die heute alles andere als nur einer Gruppe vorbehalten sein sollte. Diversität ist schließlich auch Bildungssache. Uns ist daher wichtig, dass alle Gruppen die Möglichkeit haben, sich in den Bereichen weiterzubilden, die sie anstreben.  

Die Herausforderung: Um dort anzusetzen, wo aufgrund unserer Sozialisierung noch immer geschlechterspezifische Vorbehalte, oft unbewusst, übertragen werden, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, bereits Schülerinnen Mut zu machen, einen technischen Werdegang anzustreben, wenn sie sich dafür interessieren. Vor allem aber braucht es dringend mehr weibliche Vorbilder aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), zu denen junge Frauen aufblicken können. Denn Vorbilder im direkten Lebensumfeld wie Lehrer:innen, Familienmitglieder oder Personen aus Wirtschaft und Politik haben großen Einfluss auf die spätere Berufs- und Studienwahl.

 

Prof. Dr. Alexandra Wittig


„Frauen schreiben sich seltener als Männer in MINT-Studienfächer ein. Um etwas dagegen zu tun, muss man früh ansetzen. Durch gendersensiblen Unterricht zum Beispiel, der Mädchen und Jungen gleichermaßen anspricht, vielfältige Rollenvorbilder vorgibt und auf die Bildsprache achtet.“


- Prof. Dr. Alexandra Wuttig, Kanzlerin IU Internationale Hochschule

 

Yes She Can – Girls in IT 

Prof. Wuttig ist, neben ihren Aufgaben als Professorin für Entrepreneurship und Innovation, Mutter von zwei Töchtern und engagiert sich ehrenamtlich für die Gleichstellung von Frauen. Wie wichtig es ist, Vorbild zu sein, wurde ihr in den letzten Jahren immer bewusster. „Mit unserer Vision Everybody can access education to grow wollen wir Mädchen und Frauen den Weg in die IT nicht nur ebnen, sondern bewusst aufzeigen.  

Die Eventserie Yes she can – Girls in IT ermöglicht interessierten Schülerinnen ab der 10. Klasse, sich kostenfrei ein Bild zu machen, fernab eventueller Gegenstimmen, auch der eigenen. Meine Kolleginnen helfen dabei, diese Einblicke authentisch, faszinierend und wertfrei zu gestalten.”

Im Kooperationsprojekt ‚FRIDA‘ der IU Internationalen Hochschule mit der Initiative #SheTransformsIT und Bitkom zeigen die Professorinnen die IT-Welt aus deren Perspektive und erklären spannende Berufe. Außerdem können sich alle Interessentinnen, auch neben der Eventserie Yes She Can, an der IU Internationalen Hochschule für das Stipendium ‚Women in Tech‘ bewerben und zu sehr guten Konditionen studieren. 

Zahlen zeigen … 

Warum Vorbilder so wichtig sind, belegt eine interne Studie, die Anfang September veröffentlicht und mit 777 Schülerinnen aus ganz Deutschland an drei Tagen durchgeführt wurde. Durch diese konnten hinsichtlich einer Affinität zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen beeindruckende Rückschlüsse gezogen werden. So gaben 70 Prozent der befragten Schülerinnen an, ein persönliches Interesse an MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu haben.  

40 Prozent der jungen Frauen und Mädchen fühlen sich jedoch mit diesen Themen überfordert bzw. finden den MINT-Bereich zu komplex. Und: Nur wenige der Befragten haben Freundinnen oder weibliche Verwandte, die in MINT-Berufen arbeiten. Über ein Drittel kennt demnach keine, die mit MINT beruflich zu tun hat.

 

Redaktion

IU-Blog-Redaktion-Kristin-Hierl

Mein Beruf ist das Schreiben und das tue ich im Fernstudium der IU. Als Redakteurin und Texterin bin ich hier Teil eines tollen Teams im Marketing. Meine ersten Schritte als Copywriter machte ich in einer großen Werbeagentur – und das eher zufällig. Studiert habe ich Germanistik. Heute ist mir wichtig, mit Worten etwas zu bewegen. Und wenn es nur der rechte Mundwinkel ist.

Kristin Hierl