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Stress abbauen: Fünf SOS-Tipps

Was tun, wenn Dich Dein Alltag ins Schwitzen bringt? Wir haben fünf Sofort-Tipps für Dich, mit denen Du Stress effektiv abbauen kannst

(Bildnachweis: AleksandarNakic)

Familie, Job, Fernstudium: Täglich verschiedene Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen, kann zur echten Herausforderung werden! Hinzu kommen weitere Faktoren, die den inneren Druck erhöhen: ein hoher Anspruch an Dich selbst zum Beispiel. Auch Schwierigkeiten, sich zu motivieren oder zu konzentrieren, keine Übung im Zeitmanagement sowie der Wunsch nach mehr Austausch mit anderen sind Themen, die unsere Fernstudierenden beschäftigen. Und irgendwann, wenn einer oder mehrere dieser Faktoren zusammenkommen, stellt sich ein Gefühl ein, das wir alle kennen, aber keiner haben will: Stress. Genauer gesagt: Distress. 

Mit dem Begriff Distress bezeichnen Expert:innen negativen Stress. Denn nicht jede Form von Stress löst Blockaden, Angst oder Unsicherheit aus. So kann die Aufregung während einer Prüfung, auf die Du gut vorbereitet bist, Dein Leistungslevel sogar erhöhen. Erst wenn die Ausschüttung von Stresshormonen ein gesundes Maß übersteigt, machen sich auch körperlich Folgen bemerkbar: Du fühlst Dich müde, ausgepowert und überfordert. Damit Du selbst im größten Alltagstrubel zur Ruhe kommen und akuten Stress abbauen kannst, haben wir hier fünf schnelle und einfache Tipps für Dich zusammengestellt.  

#1 Atme tief durch  

Klingt banal, ist aber eines der besten Hilfsmittel, das sofort Wirkung zeigt: eine bewusste Atmung. Denn in Stresssituationen neigen wir dazu, schneller und flacher in den Brustraum zu atmen. Dieser Reaktion können wir aktiv entgegenwirken. Schließe die Augen und setze Dich so hin, dass Du beide Fußsohlen auf dem Boden spürst. Dies gibt Dir zusätzliche Stabilität. Konzentriere Dich auf Deine Körpermitte, um die tiefe Bauchatmung zu aktivieren. Atme nun für ein paar Minuten langsam ein und aus. Eine tiefe Bauchatmung, zusammen mit einer geerdeten Haltung, hilft Dir auch bei starkem Stress „runterzukommen“ und sorgt für eine erste Entspannung. 

#2 Beweg Dich 

Wenn der Kopf nicht mehr aufnahmefähig ist, tust Du Dir keinen Gefallen, weiter an Deinem Arbeitsplatz auszuharren. Gönn Dir stattdessen eine kleine Pause und mach Dir in dieser Zeit einen weiteren, sehr effizienten Stresskiller zunutze: Bewegung an der frischen Luft, am besten in der Natur. Dafür musst Du Dich nicht völlig verausgaben. Ein Spaziergang oder Slow Jogging reichen aus, um Deinen Stoffwechsel in Schwung zu bringen und Dich mit Vitamin D zu versorgen. So kannst Du Stresshormone abbauen und läufst dem negativen Gedankenkarussell in Deinem Kopf einfach davon! 

#3 Mach einen Power-Nap 

Ein Nickerchen zwischendurch war für unsere Großeltern noch ganz selbstverständlich. Heute giltst Du eher als Schlafmütze, wenn Du Dich tagsüber kurz mal hinlegst. Zu Unrecht! Denn eine Runde kontrollierter Schlaf während des Mittagstiefs kann wahre Wunder wirken: Er hilft Deinem Körper, zur Ruhe zu kommen und Deinem Geist neue Energie zu geben. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser Körper zwischen 12 und 14 Uhr in ein Leistungstief fällt – unabhängig davon, ob wir eine schwere Mahlzeit zu uns genommen oder gar nichts gegessen haben. Dies ist Teil unseres Biorhythmus. Dabei hilft Dir ein Power-Nap von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde beim Stress abbauen, stärkt Dein Immunsystem und hebt Deine Stimmung.  

#4 Koch Dir etwas Gutes  

Kaffee, Cola, Fastfood: Wir alle haben vermeintliche „Geheimwaffen“, mit denen wir versuchen, ungewollten Stress abzubauen. Je nach Typ essen wir zu wenig, zu viel oder zu fettig. Dabei ist es gerade in stressigen Zeiten wichtig, was in Deinem Magen landet – neben viel Wasser oder Tee, um Dich mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. Lebensmittel, die reichlich Vitamin B, Proteine, Mineralstoffe und langkettige Kohlenhydrate enthalten, erhöhen außerdem Deine Leistungsfähigkeit und machen Dich stressresistenter. Dein Speisezettel sollte nun verstärkt aus Nervennahrung bestehen, z.B. Haferflocken, Nüsse, Paprika, Spinat, Bananen, Avocados, Hülsenfrüchte, Fisch oder auch mal ein Stück dunkle Schokolade.  

#5 Tausch Dich aus    

Manchmal ist Reden doch Gold: Wenn Dich Dauerstress in ein absolutes Motivationsloch fallen lässt, kann es die beste Medizin sein, Dich mit anderen auszutauschen. Am besten mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und die ganz genau wissen, wovon Du sprichst: Deine Mitstudierenden. Nutze daher die verschiedenen Möglichkeiten, die wir Dir im Fernstudium bieten, um mit anderen in Kontakt zu treten. Auf unserem Online-Campus gibt es zahlreiche Gruppen, über die Du Dich vernetzen kannst. Darüber hinaus helfen Dir unsere Study Coaches jederzeit bei Themen wie Motivation und Zeitmanagement weiter, um Dein Studium trotz Mehrfachbelastung möglichst stressfrei zu meistern.  

Kleiner Bonustipp zum Schluss:  Verwandle Deinen Distress einfach in positiven Stress, auch Eustress genannt! Wie das funktioniert, verraten wir Dir im zweiten Teil unserer Serie zum Thema „Positiver Umgang mit Stress“ am 2. September. 

Du willst mehr zu effektivem Lernen und Zeitmanagement erfahren? Dann schau auf unserer Seite mit den besten Tipps zur Selbstorganisation im Fernstudium vorbei!    

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Team-Readktion-Natalie-Neudert
Ich bin Münchnerin mit tschechischen Wurzeln und habe nach meiner Promotion in Medienwissenschaften an der IU meine berufliche Heimat gefunden: als Vollblutredakteurin und -texterin. Privat begeistere ich mich für Philosophie, Kultur und Minimalismus. Damit ich frei bin für das, was mir wirklich wichtig ist: Reisen, Schreiben und Menschen, die inspirieren.

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Natalie
Redakteurin Inside IU