Dein Guide für digitale Bildung & Study-Life-Balance vom Fernstudium der IU Internationalen Hochschule
Career,  Trends

Macht doch mehr MINT, denn das hat Zukunft!

Warum gehören MINT-Studiengänge nicht zur Hitlist der beliebtesten Studiengänge? Und warum hat das mit Diversität zu tun? Wir klären die wichtigsten Fragen zum Thema MINT, zeigen, welche MINT-Abschlüsse gefragt sind und verraten, wo man als MINT-Experte am besten verdient.

Bildnachweis: thisisengineering-raengunsplash

Bei genauerer Betrachtung ist es vielleicht keine so große Überraschung, das MINT-Absolvent:innen heute sehr gefragt sind. Schließlich braucht Deutschland, als eine der größten Exportnationen der Welt, qualifizierten Nachwuchs. Technische und naturwissenschaftliche Studiengänge stehen daher hoch im Kurs – oder sollten es zumindest. Denn schade ist, dass sich im Vergleich zu anderen Studiengängen weniger für den MINT-Schwerpunkt entscheiden.

Was hat Sozialisation damit zu tun? 

MINT – das Akronym steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch Physik, Biologie und Chemie zählen dazu. Aus Umfragen und Studien weiß man, dass sich potentielle Student:innen gegen einen MINT-Studiengang entscheiden, da sie bezweifeln, den vermeintlich komplexen Inhalten gerecht zu werden. Darüber hinaus spielt Gender eine große Rolle, wie eine interne Studie zur MINT-Bildung zeigt. 

Hier hat Sozialisation ganze Arbeit geleistet. Denn noch immer herrscht die Überzeugung, dass sich Jungs mit Zahlen leichter tun, während Mädchen ihre Talente im Musischen beweisen. Es ist daher wichtig, bereits im frühen Kindesalter für Gleichberechtigung zu sorgen: Alle dürfen alles ausprobieren. Unverzichtbar ist auch, dass Diversität bereits im Kopf beginnt, egal wie alt oder geprägt man ist. 

 

Welche Vorurteile stellen sich in den (Karriere)Weg? 

Ungünstig ist auch, dass im MINT-Bereich ein sehr einseitiges Berufsbildbild herrscht. Dabei steckt bereits laut Definition sehr viel mehr hinter dem Begriff, vor allem wegen seiner neueren Studiengänge in den Bereichen IT & Technik. Doch viele assoziieren mit MINT eine bestimmte Personengruppe: Zahlenfreaks, Techniknerds oder IT-Geeks füllen die Schubläden vieler Scheuklappenträger. Die falsche Auffassung habe auch mit Vorteilen zu tun, die auch im Studium auftauchen, weiß Sibylle Kunz, Professorin für Medieninformatik an der IU Internationalen Hochschule (IU):  

Die Weichenstellung gegen den MINT-Bereich hat auch mit Vorteilen zu tun. Dass wir in MINT-Berufen ständig programmieren und unsere Mathe-Kompetenzen unter Beweis stellen müssen, ist eins davon. Doch MINT umfasst so viel mehr und hat vor allem Zukunft!

Prof. Dr. Sibylle Kunz, IU Medieninformatik

Bereits bei der Wahl eines MINT-Studiums zeigt sich, dass es weitaus mehr als eine Handvoll MINT-Studiengänge gibt. Darunter bietet die IU zahlreiche Bachelor– und Masterstudiengänge im MINT-Bereich. Darüber hinaus arbeiten IU Expert:innen ständig daran, bestehende Module zu optimieren bzw. neue zu etablieren. Grund dafür ist auch hier die steigende Nachfrage im In- und Ausland. Um jungen Frauen den entscheidenden Push zu geben, rief die IU im Herbst 2022 die Workshop-Serie Yes She Can ins Leben. Weitere sollen folgen. Außerdem haben Interessent:innen jährlich die Möglichkeit, sich für ein Women-In-Tech-Stipendium an der IU zu bewerben.

 

Welche Perspektiven gibt es? 

Die MINT-Wissenschaften gehören zu den innovativsten im wirtschaftlichen Sektor. Viele Unternehmen suchen nach Bewerber:innen, die vor allem einen akademischen Abschluss in den Bereichen Technik- und Ingenieurwissenschaften sowie Informatik vorweisen können. Fakt ist, wer ein MINT-Fach studiert hat, hat später zahlreiche Möglichkeiten.  

Dazu kommt, dass MINT-ler:innen nicht nur Synthese, sondern auch Analytik beherrschen. Ein klarer Vorteil gegenüber Mitbewerbern, so Expert:innen der Branche. Absolvent:innen können zudem bei Banken und Versicherungen als Risikoanalyst:innen oder Kryptolog:innen arbeiten. Auch Unternehmensberatungen suchen MINT-Spezialist:innen, wie in den Bereichen digitale Transformation, Digital Business Building oder Software Strategie. Forschungsbereiche wie Künstliche Intelligenz und Softwareentwicklung sind heute förmlich am Explodieren. Egal, ob im wissenschaftlichen Kotext oder in der Wirtschaft: Die Aussichten sind sehr, sehr gut. 

 

Was kann ein Fernstudium dazu beitragen? 

Auch in der Online-Lehre ist MINT präsenter denn je. Es ist also durchaus möglich, ein naturwissenschaftliches Fernstudium aufzunehmen und gleichzeitig von allen Vorteilen wie Flexibilität und Unabhängigkeit zu profitieren. Beliebte Fachrichtungen im Kontext der Naturwissenschaften finden sich hier verstärkt im Bereich IT & Technik. Student:innen im Fernstudium entscheiden sich vorzugsweise für folgende Studiengänge: Cyber Security, Data Science, Robotics oder Applied Artificial Intelligence. 

Das Fernstudium der IU Internationalen Hochschule (IU) setzt sich darüber hinaus für mehr Gleichberechtigung im wissenschaftlichen Diskurs ein. Und: Dozent:innen arbeiten ständig an der Optimierung moderner Lehre und direktem Transfer. So entsteht nicht nur neues Wissen, das von der Idee bis zur fertigen Publikation reicht, sondern auch maximaler Praxisbezug, da neuste Erkenntnisse direkt ins Studium mit einfließen.

 

Was verdienen Absolvent:innen? 

Nachdem Naturwissenschaften einen sehr großen Teil unserer Lebens- und Arbeitswelt ausmachen, gibt es entsprechend viele Jobs, die zudem gut bezahlt sind. Neben Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie und Physik gehören vor allem Big Data und KI zu den neueren Studiengängen mit Zukunft. Interessant für MINT-Absolvent:innen sind die Gehaltsperspektiven in ihrer Kernkompetenz. Dazu kommt, dass es im Vergleich zu anderen Berufsfeldern größere Gehaltssprünge gibt. Als Elektroingenieur:in, zum Beispiel, liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei knapp 60.000 Euro brutto (vgl. Gehaltsreport Stepstone). Projektmanager:innen erhalten im Schnitt etwa 62.000 Euro und Electrical Engineers circa 55.000 Euro brutto. Softwareentwickler:innen verdienen durchschnittlich rund 60.000 Euro brutto im Jahr. UX-Designer:innen können mit etwa 48.000 Euro rechnen.  

IU-Blog-Redaktion-Kristin-Hierl

Mein Beruf ist das Schreiben und das tue ich im Fernstudium der IU. Als Redakteurin und Texterin bin ich hier Teil eines tollen Teams im Marketing. Meine ersten Schritte als Copywriter machte ich in einer großen Werbeagentur – und das eher zufällig. Studiert habe ich Germanistik. Heute ist mir wichtig, mit Worten etwas zu bewegen. Und wenn es nur der rechte Mundwinkel ist.

Kristin
IU Redakteurin